verwehen wie ein Traum,
weil wir ja nicht zu Hause sind
in diesem Weltenraum.
Nur einer steht wie Felsengrund
in dieser Flucht der Zeit.
Er hält und trägt uns Stund um Stund';
denn er ist Ewigkeit
Er ist die Ruh' in allter Hast
auf unserm Lebenspfad',
der Halt für jeden Erdengast,
der ihn gefunden hat.
Es bringt ein jeder Jahreskreis
bald Licht, bald Finsternis,
wer sich im Herrn geborgen weiß,
ist seines Ziel's gewiß.
Der blickt in allem Ungemach
des Weges nur auf ihn,
kann seinem Wege folgen nach
die Straße fröhlich ziehn'n.
Käte Walter(1886 - 1985)
